Nina Blazon - Buchautorin - Im Bann des Fluchträgers

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Neu am 14. Feb: 5 Fragen an Tobias Elsäßer
Statt fünf roter Rosen am Valentinstag ein neues 5-Fragen-Interview! Diesmal mit meinem Kollegen Tobias Elsäßer. Er ist nicht nur Autor phantastischer Jugendbücher wie "Ab ins Paradies" und "Zwischenlandung", sondern auch Sänger und Songwriter. Im Februar erscheint sein neuestes Buch "Eden Park - Der neunte Würfel", das uns in eine digitalisierte Zukunft entführt. In Eden Park, der modernsten Stadt der Welt, sind die Lehrer in der Schule nur virtuell anwesend, gute Noten gibt es fürs Keine-Fragen-Stellen, für fleißiges Online-Shoppen und möglichst viele Online-Freunde. Doch was macht man, wenn man - so wie der Schüler Vincent - eine Bildschirmallergie hat und in Ohnmacht fällt, wenn man zu lange auf einen Bildschirm schaut? Antworten hier im Interview!

Neu am 7. Feb: Bestenliste, zum Zweiten - und zum Dritten!
Auch im Februar hat "Fayra - Das Herz der Phönixtochter" wieder den ersten Platz auf der Phantastik-Bestenliste belegt: https://phantastik-bestenliste.de/februar-2018/. Wie großartig, ich freue mich sehr - und sogar gleich doppelt, denn: Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat "Fayra" zudem auch noch in die Liste der "100 besten Kinder- und Jugendbücher" aufgenommen!

Neu am 7. Feb: "Fantasy now" in Salzburg
Lesereisen nach Salzburg sind für mich immer etwas ganz Besonderes. Ich freue mich schon Wochen vorher und zähle die Tage, bis ich endlich in den Zug steigen und losfahren darf. Und diesmal gab es besonderen Grund zur Freude: Am 2. Februar fand im Literaturhaus Salzburg eine echte Premiere statt: die lange Fantasynacht mit fünf Autoren. Mit von der Partie waren Akram el Bahay, Ela Mang, Bettina Belitz und Wolfgang Hohlbein. Auf die Beine gestellt hatte das Event Peter Fuschelberger, Leiter des Literaturhauses, was natürlich bedeutete: Es wurde ein richtig toller, großartig organisierter Abend! Peter Fuschelberger ist nämlich nicht nur ein echter Literatur-Enthusiast und ein Organisator mit stählernen Nerven, sondern auch ein Mensch, der gerne neue Wege geht (zum Beispiel mit diesem allerersten Fantasy-Event ever im Literaturhaus) und ein Händchen dafür hat, Menschen sowohl vor als auch hinter der Bühne zusammenzubringen. An diesem Abend kamen Eltern mit ihren Kindern zu den Lesungen, aber ebenso waren eingeschworene Fantasy-Fans vertreten, es kamen Leseclubs, Blogger und auch Neugierige, die zum ersten Mal in die Phantastik reinschnuppern wollten. Es war ein bunt gemischtes, gut gelauntes Publikum, das auf den Sitzwürfeln, Stühlen oder einfach auf dem Teppich sitzend die Lesungen verfolgte - und bis ein Uhr morgens durchhielt! Jeder Autor wurde auf der Bühne von jungen Moderatoren angesagt und durch den Abend begleitet. Mein Moderator Jakob meisterte seinen Part sehr souverän und mit augenzwinkerndem Humor. Danke nochmals für die großartige Begleitung!
Besonders schön fand ich es auch, wieder einmal Wolfgang Hohlbein zu begegnen. So ziemlich genau fünfzehn Jahre ist es her, seit Wolfgang mein erstes Fantasy-Manuskript aus dem Pool der Einsendungen für den von ihm initiierten Wolfgang-Hohlbein-Preis zog und zusammen mit der Jury las. Das war damals mein Einstieg in die Verlagswelt und der Start in eine Autorenlaufbahn, die ohne Wolfgang Hohlbeins Nachwuchsförderung sicher nicht auf diese Weise (und vielleicht auch gar nicht) ins Rollen gekommen wäre. So gesehen ist es für mich immer auch ein besonderes Event, wenn ich mit meinem Mentor auf der Bühne stehen darf. (Darüber hinaus ist der Meister der Phantastik aber einfach auch ein wirklich netter, humorvoller und sehr geerdeter Mensch, der trotz seiner 44 Millionen verkaufter Bücher (!) auf dem Boden geblieben ist und auch heute noch darauf bedacht ist, der nächsten Autorengeneration den einen oder anderen Weg zu ebnen.)

Hier noch einige Eindrücke der Reise:
Salzburger Schneepferdchen
Besuch bei den Einhörnern im Mirabellgarten
Vorbesprechung am Autorentisch
Letzte Absprachen unter den Moderatorinnen
Team Jakob & Nina
Hinter der Bühne: Warten auf den Einsatz.
Bettina Belitz in Aktion auf unserer kunterbunten Bühne
Krönender Abschluss der Lesereise: Kuchen, Kuchen, Kuchen!

Neu am 5. Jan: "Fayra" auf der Phantastik-Bestenliste
Was für ein schöner Start ins neue Jahr! Auf der Phantastik-Bestenliste der Phantastischen Akademie PAN und Literaturschock.de ist "Fayra - Das Herz der Phönixtochter"auf Platz 1 gelandet! Wer das Projekt Bestenliste noch nicht kennt: Alle vier Wochen wählt eine Jury aus namhaften LiteraturkritikerInnen und Phantasten die zehn besten phantastischen Romane der vergangenen zwölf Monate aus. Mehr Infos unter: https://phantastik-bestenliste.de/januar-2018/

Neu am 31. Dez: Sternschnuppen im Jahr 2017
In diesem Jahr gab es viele leuchtende Tage und schöne Begegnungen. Entstanden sind auch gemeinsame Ideen und Projekte, die im Lauf der kommenden zwei Jahre Form annehmen werden und auf die ich mich schon sehr freue. Aber zurück zum Jahr 2017: Ein Glanzpunkt war die Leipziger Buchmesse und die Verleihung des Phantastik-Preises "Seraph".
Ich hatte die Ehre, die Laudatio auf die diesjährige Preisträgerin Katharina Seck und ihr wunderbares Buch "Die silberne Königin" zu halten. Einen Tag später wurde ich dann selbst als Preisträgerin auf die Bühne gebeten, als die Leipziger Jugend-Literatur-Jury ihren "Favorit"-Preis an "Silfur - Die Nacht der silbernen Augen" vergab.
Weitere Schlaglichter des Jahres:
Eine inspirierende Zugfahrt mit Anne Voorhoeve.
Sommer in Island
mit Ausritt zu den Vulkanfelsen und Elfen.
Eine bunte und lustige Lesereise nach Niedersachsen.
Mein neuer Arbeitsplatz, an dem manchmal der Himmel zu Besuch kommt.
Treffen mit netten Kollegen wie zum Beispiel Christian Handel am Buchmesse-Stand des Drachenmond-Verlags.
Die allererste Lesung mit dem druckfrischen Buch (Publikum kam auch noch!)
Ein Wiedersehen mit wunderbaren Menschen, die mich seit Jahren auf meinem Weg als Autorin begleiten und denen ich ab und zu auf Lesungen persönlich begegnen darf.
Die tollste (und lääängste!) Lesung von Tad Williams auf den "Dragon Days"
Stuttgarter Autorentreff mit Mathias Jeschke, Olaf Nägele, Tobias Elsäßer & Co
Mein zweiter Auftritt als Laudatorin in diesem Jahr:
Verleihung des "Schwäbischen Lindwurms" an die Phantastische Bibliothek Wetzlar
Und schließlich das Highlight im Dezember: Die Delegationsfahrt zur Phantastischen Bibliothek Wetzlar, um den "Schwäbischen Lindwurm" würdig in sein neues Zuhause zu begleiten. Am 12. Dezember fuhren wir als Gruppe mit dem Zug los: Science Fiction-Autor Marcus Hammerschmitt war dabei, die Fantasy-Autoren Susanne Rauchhaus und Thomas Thiemeyer, außerdem Sachbuch-Autorin Bärbel Oftring, Tobias Wengert von den Dragon Days und noch einige Interessierte aus dem Verlags- und Veranstaltungsumfeld. Und es wurde ein wunderschöner Tag mit feierlicher Preisübergabe, Kaffeekränzchen mit Drachen und einer Bibliotheksführung. Wer die Phantastische Bibliothek noch nicht kennt, klicke auf www.phantastik.eu oder mache auf youtube den Bibliotheksrundgang.
In diesem Sinne: Danke für die vielen schönen Sternstunden und Begegnungen! Und auf ein buntes und spannendes 2018!

Neu am 24. Dezember: FROHE WEIHNACHTEN!
Aus voller Kehle und vollem Herzen: Allen Lesern, Freunden und Kollegen wünsche ich ein wunderschönes Weihnachtsfest und einen gemütlichen Start in ein wildes, spannendes und fröhliches Jahr 2018! (In vieler Hinsicht muss es jetzt doch einfach mal besser werden, oder?).
Und natürlich sollte man sich nicht auf die Planbarkeit des Lebens und die Umsetzbarkeit der schönsten Neujahrsvorsätze verlassen. Deshalb werde ich auch in diesem Jahr nur einige "Inspirationsworte" mit ins neue Jahr nehmen. Für mich funktionieren Worte seit jeher besser als ausgefeilte Pläne und To-do-Listen. Es hilft, sie sich als Wegweiser ins Gedächtnis zu rufen, wenn man mal wieder in einer Sackgasse oder an der Gabelung eines Dilemmas steht. Man kann sie wie ein Mantra wiederholen, anarchische Gedankenspiele damit starten oder nur ab zu beim Fensterputzen aus purer Langeweile darüber nachdenken.
Eines dieser Worte für 2018 wird für mich "anders" sein.
Kleines Wort, unendlich viele Möglichkeiten! Morgens vielleicht eine andere Route zum Büro nehmen als sonst, ein anderes Gericht als sonst im Restaurant bestellen, anders als gewohnt mit täglichen Ereignissen und Begegnungen umgehen. Oder vielleicht - wer weiß? - anders schreiben als sonst, andere Genres ausprobieren, andere Wege gehen - und seien sie noch so kurz, die Schritte noch so unwichtig und klein. Es geht ja nicht um die großen Sprünge und Veränderungen, sondern um Ergänzung und Erweiterung des eigenen Blicks und Erfahrungshorizonts, um das Experimentieren und Spielen. Und es muss dabei auch gar nicht größer, schneller, toller, besser werden, es reicht, wenn es einfach anders läuft als gewohnt. Wie Phil Connors aus "Täglich grüßt das Murmeltier" schon so richtig bemerkte: "Irgend etwas ist anders. Alles, was anders ist, ist gut."
In diesem Sinne - viele Grüße von meinem etwas anderen Weihnachtsfest und eine Handvoll Sterne für euch alle im Jahr 2018!

Neu am 5. Dez: Vor Weihnachten ist nach Weihnachten
Das bedeutet: Ich arbeite gerade an einem Projekt, das erst im kommenden Jahr aktuell wird. Die Figuren, die mir gerade Gesellschaft leisten, sind zum Beispiel Schüler, die nicht an japanische Rachegeister glauben (gnihihi!). Ein Mädchen, das im Keller etwas weckt, was besser noch ein paar Jahrhunderte geschlafen hätte. Und ein Junge, der lernt, dass man von gruseligen Artefakten besser die Finger lässt ...
In diesem Sinne: Ich schicke weißglitzernde, fluffig-friedliche Adventsgrüße vom Schreibtisch!

Neu am 22. Oktober: Phantastische Bibliothek Wetzlar ausgezeichnet!
Jedes Jahr wird im Rahmen des Cross-Media-Fantastik-Festivals Dragon Days der "Schwäbische Lindwurm" vergeben. Diesmal ging dieser begehrte Preis nicht an einen Autor oder Übersetzer, sondern an eine Institution, die mir persönlich ganz besonders am Herzen liegt: Die Phantastische Bibliothek Wetzlar.
Und ich hatte die große Freude und Ehre, die Laudatio zu halten und dem Gründer und Leiter der Bibliothek, Thomas Le Blanc, den Bronzedrachen persönlich überreichen zu dürfen. Das kleine Fabeltier wird in der Bibliothek bald in bester Gesellschaft sein, wie das Publikum an diesem Abend gleich sehen durfte. Denn Thomas Le Blanc war nicht alleine nach Stuttgart gekommen, sondern hatte die vielen Drachen seiner Bibliothek mitgebracht und sie in einer witzigen Bildershow vorgestellt. Danach waren sich Publikum und Veranstalter einig, dass wir im Rahmen der nächsten Dragon Days einen Bus mieten und alle zusammen zur Phantastischen Bibliothek fahren sollten. Das wäre doch was: Alle Stuttgarter Fantasy-Autoren machen mit Lesern und Dragon Days-Leuten einen Betriebsausflug aufs Mutterschiff! Ich bleibe dran und werde berichten, ob das klappt! Aber hier erst einmal noch ein paar Fotos von der Verleihung in der edlen Gutbrod-Lounge:

Die Übergabe des Schwäbischen Lindwurms
Ist er nicht bildhübsch?
Thomas Le Blanc führt in die phantastische Wetzlarer Drachenwelt ein
Lockerer Ausklang in der neuen Gutbrod-Lounge
Thomas mit Christina Honig (www.detox-story.de) und Moderatorin Sara Dahme
Mit Dragon Days-Veranstalter Tobias Wengert
Und Thomas mit seinem neuen Drachen und Laudatorin

Neu am 19. Oktober: Die feurige "Fayra" ist da!
Komischerweise fühlt es sich immer noch an wie beim ersten Buch, wenn das Paket mit Autorenexemplaren des neuesten Werkes ankommt. Doch diesmal bin ich besonders begeistert im Viereck gesprungen, als ich "Fayra" ausgepackt hatte. Das Cover ist nämlich wirklich sensationell! Die Farben sind umwerfend intensiv und genauso glühend herbstlich, wie ich im Buch Fayras magische Welt beschrieben habe. Kein Foto kann zeigen, wie schön die kupferfarbene Phönixfeder auf dem Cover in Natura leuchtet und glänzt, aber ich versuche, wenigstens einen Eindruck zu geben. Voilà: "Fayra - Das Herz der Phönixtochter"!

Neu am 19. Oktober: Daniels Bild
Zwei Tage war ich in diesem Jahr auf der Buchmesse und es gäbe viel zu berichten. Von Treffen mit Lesern und Kollegen, von wandernden Bäumen, rauschenden Verlagsfesten, von Wiedersehen nach langer Zeit und neuen Plänen, die an den Messeständen mit Lektoren ausgetüftelt wurden. Aber ganz besonders ist mir in diesem Jahr eine Begegnung im Gedächtnis und im Herzen geblieben: Bei der Signierstunde am Stand des Drachenmond-Verlags tritt eine junge Frau heran und zeigt mir ein selbstgemaltes Bild mit wunderschönen blau-roten Mustern. "Daniel" lese ich darunter die Unterschrift von Kinderhand. Sie erzählt mir (und ich hoffe, ich habe die Berufsbezeichnung im Messelärm richtig verstanden), dass sie Ergotherapeutin ist und mit Kindern arbeitet, die es mit sich und der Welt nicht immer einfach haben. Einigen ihrer Schützlinge liest sie seit einiger Zeit aus ihrem Lieblingsbuch vor (und ich fühle mich sehr geehrt, dass es eines meiner Bücher sein darf). Und offenbar hatten diese Art von Zuwendung, das ruhige Vorlesen, die Bilder, die Geschichte - oder die Kombination aus allem - einen ermutigenden Effekt auf Daniel. Denn während der Vorlesestunden fing er an, zum allerersten Mal Bilder zu malen und sich mit Farben auszudrücken.
Es sind solche Begegnungen und Erlebnisse, die mir mit ganz viel warmem Herzklopfen wieder bewusst machen, warum ich schreibe und was Schreiben und Lesen in erster Linie ist: eine Form der Kommunikation, der Begegnung und Berührung. Und ich freue mich wahnsinnig darüber, wenn ich höre, dass auch meine Bücher dazu beitragen dürfen, beim Vorlesen gemeinsame Momente und Erlebnisse zu schaffen und manchmal - so wie bei Daniel - sogar mithelfen, Türen zur Fantasie, zu Farben und Bildern zu öffnen. Danke also für diese schöne Begegnung auf der Messe! Und wie toll, dass es so einfühlsame Erzieher, Betreuer und Therapeuten gibt!
Wie wichtig das Vorlesen für Kinder ist, habe ich übrigens auch selbst vor vielen Jahren erlebt. Wer dieses Erlebnis mit mir teilen möchte: Ab Montag, den 23. Oktober, stellt meine Lesungsagentin Sabine Fecke es in ihrer Reihe "Mein erstes großes Leseerlebnis" vor: https://www.facebook.com/leseagentur.sabinefecke

Neu am 18. Oktober: "Der Schwäbische Lindwurm" findet seinen Meister
Am kommenden Samstag darf ich im Rahmen der Stuttgarter "Dragon Days" bei einer besonderen Preisverleihung dabei sein. Verliehen wird hier der "Schwäbische Lindwurm". Und diesmal habe ich die große Freude und Ehre, die Laudatio für den Preisträger zu halten: Die ... (Trommelwirbel ...) Phantastische Bibliothek Wetzlar! Hier alle Infos zur Veranstaltung: https://www.dragon-days.de/21-10-2017

Neu am 21. Sept: Silfur für sieben Silberlinge!
Wer "Silfur - Die silbernen Augen" lesen möchte und E-Books mag, sollte jetzt zugreifen: Für kurze Zeit gibt es die E-Book-Version für 6,99 Euro!

Neu am 21. Sept: Weihnachten für Groß und Klein
Pünktlich mit den Lebkuchen und den ersten Zimtplätzchen, die in den Läden schon den Winter ankündigen, melde ich mich hier mit einer Anthologie, die am 29. September erscheint: "Mit 24 Geschichten durch die Weihnachtszeit" heißt das Adventskalenderbuch, in dem auch meine Geschichte "Bringseltag" vertreten ist. Das Besondere: Die Seiten dieses kleinen literarischen Adventskalenders sind noch zusammengeheftet, kleine Leser (und auch die kleineren Kinder, denen die Eltern vorlesen) können also Tag für Tag eigenhändig eine neue Geschichte "öffnen".
Und für die älteren Leser habe ich einen Geschenktipp für Weihnachten: Grimms Märchen - aber nicht die klassische Fassung, sondern die Nachdichtung von Philip Pullmann, erschienen im Aladin Verlag. Wunderschöne Abbildungen von Skulpturen des Künstlers Shaun Tan ergänzen die Texte und fangen den archaischen, spröden Zauber der Märchen in besonderer Weise ein. Auf www.fantasy-news.com findet sich bereits eine Rezension dazu. Ansonsten geht es hier direkt zum Aladin-Verlag.

Neu am 2. Sept: Interview mit Christian Handel
Innerhalb weniger Jahre hat sich Christians Blog www.fantasy-news.com zu einer der bekanntesten und beliebtesten Plattformen der Fantasy-Szene entwickelt. Darüber hinaus kennt man Christian unter anderem als Autor von journalistischen Artikeln für tor-online.de und das Nautilus-Magazin. Er ist Moderator (zum Beispiel auf der jährlichen Fantasy-Nacht des Piper Verlags), Herausgeber, Übersetzer und Lektor. Und im September erscheint im Verlag Drachenmond nun sein erster Roman mit dem wunderbar düsteren Titel "Rosen und Knochen". Ich freue mich ganz besonders, dass er Zeit gefunden hat, mir in der Rubrik "5 Fragen" ein Interview zum Thema Schreiben, Märchen & Mythen zu geben.

Neu am 12. Juli: Schreibtisch-Sommer
Wie es sich für ein richtiges Sommerloch gehört, ist meine Arbeit gerade ein buntes Puzzle verschiedener Projekte und Arbeiten, die erst ab Jahresende richtig aufblühen werden. Vor mir liegen gerade die Korrekturfahnen meines nächsten Romans, "Fayra", der im Oktober in die Buchhandlungen kommt. Und auch andere Winterbücher sind jetzt schon in der Herstellung. Zum Beispiel die märchenhafte Fantasy-Anthologie "In Hexenwäldern und Feentürmen", die im Verlag Drachenmond erscheinen wird.
Dafür durfte ich die Kurzgeschichte "Schneefieber" schreiben. Mehr über die Anthologie findet sich hier: www.fantasy-news.com Eine weitere Kurzgeschichte erscheint im Herbst im Boje Verlag: "Mit 24 Geschichten durch die Weihnachtszeit - Ein Adventskalenderbuch". Das Cover kann man hier schon sehen.
Ansonsten arbeite ich an neuen Projekten, mache Vorarbeiten und Skizzen, lese mich ein, schreibe Konzepte und Kapitel. Dazu kann ich ab Herbst mehr und Detailliertes verraten. Aber als kleiner Blick durch den Türspalt von 2018 und 2019 hier einige Recherchebücher, die ich gerade lese: "Halldór Laxness - Leben und Werk" und "Eismähne - Wie Islandpferde der arktischen Winter überleben" (Ja, richtig vermutet, Island wird noch einmal Thema, allerdings diesmal in Form von Erwachsenen-Belletristik). Für ein anderes, zukünftiges Projekt lese ich gerade dieses Fachbuch: "Die Baumgestalt als Autobiographie - Einführung in die Mechanik der Bäume und ihre Körpersprache" (denn: Auch magische Bäume gehorchen der Schwerkraft). Darüber hinaus tüftle ich an einer Fantasy-Sprache, die sich aus Eis und Schnee zusammensetzt (Im Winter blühen ja nicht nur schwarze Rosen ...) und last, but not least freunde ich mich gerade mit magischen Wesen an, die sich vor Elstern fürchten und Monster lieben. (Klingt nach Grusel? Ja, aber nur ein bisschen, die kleinen Zuhörer sollen sich ja noch trauen, nachts mit dem Teddy im Arm in ihrem Zimmer einzuschlafen). Und abseits von Papier, Stift und Tastatur gab es auch noch einen sonnigen Tag mit dem Fotografen Holger Strehlow, der wunderbare neue Autorenfotos für verschiedene Verlage gemacht hat. Und eines davon ist auch gleich das neue Homepage-Startbild geworden.

Neu am 11. Juli: "Big Magic" auf dem Nachttisch
Vor einigen Wochen stieß ich auf ein Buch mit dem Titel: "Big Magic - Nimm dein Leben in die Hand und es wird dir gelingen." Da es eine Schriftstellerin verfasst hatte (Elizabeth Gilbert), warf ich einen Blick hinein. Vor einigen Jahren hatte ich Gilberts Bestseller "Eat, Pray, Love" in der Hand, muss aber zugeben, dass ich viele Seiten nur quergelesen habe. Etwas enttäuscht legte ich es damals mit dem Gedanken "sehr ausschweifende Selbstfindungsdoku" beiseite. Umso überraschter war ich nun von "Big Magic". Wer eine Anleitung zum Glücklichsein oder Erfolgsrezepte fürs Schreiben sucht, wird vom deutschen Untertitel in die Irre geführt (im Original heißt es viel richtiger: "Creative living beyound fear".) Wer sich aber auf eine federleichte und kluge Betrachtung über das Wesen der Kreativität einlassen will, der wird hier eine Schatzkiste voller Gedankenperlen finden. Mir persönlich ging es so, dass ich vieles wiedererkannte und oft auch lachen musste, so identisch waren die Erfahrungen und das Empfinden von gelebter Kreativität und ihren Tücken. Denn jeder künstlerische Ausdruck birgt auch Verzweiflungspotenzial. Jeder Autor kennt das, umso erfrischender war es, hier einen etwas schrägen und unkonventionellen Blick auf solche Prozesse zu bekommen - unterlegt von Beispielen und Interviews bekannter Autoren. Es ist zum Beispiel hübsch zu lesen, wie Melville sich bitterlich darüber beklagt, dass er wegen seiner Tagesgeschäfte nie genug Zeit für das Schreiben von Moby Dick haben wird. Genau die gleiche Keine-Zeit-Klage höre ich oft von Autorenkollegen und zukünftigen Schriftstellern: "Wenn mein Hauptjob nicht wäre ... Der Hund nicht krank wäre ... Die Familie nicht so viel Zeit beanspruchen würde ... Die Lesereise/Buchmesse/das Finanzamt nicht wäre. Wenn man einfach nur in Ruhe schreiben könnte ..." Aus Erfahrung kann ich sagen: Nein, das passiert wirklich NIE, selbst dann nicht, wenn das Schreiben tatsächlich zum Hauptjob geworden ist. Der Hauptberuf Autor bringt einen ganzen Karren neuer Aufgaben mit sich, die wenig bis nichts mit dem Schreiben an sich zu tun haben: Bürokratie und Planungen, Lesungen, Geschäftstreffen und Reisen, Diskussionen, Überarbeitungen und Protokoll-Mails, Korrespondenzen mit Verlagen, Kollegen, Veranstaltern und vieles, vieles mehr, was die Woche füllt. Kurz: Absolut jeder Autor sehnt sich danach, endlich mal "nur in Ruhe zu schreiben". Elizabeth Gilbert kommentiert diesen Traum vom entrückten Genie, das nichts anderes tun muss, als im kuscheligen Kreativitäts-Kokon und völlig unbehelligt von der bösen Welt sein großes Werk zu schreiben kurz und knapp mit: "Also bitte. Dies eine Welt, keine Gebärmutter."
Am schönsten fand ich in diesem Buch aber den Satz über das Paradox künstlerischen Schaffens auf Seite 157: "Mich kreativ auszudrücken muss das Allerwichtigste für mich sein (wenn ich künstlerisch leben will) und es darf mir überhaupt nichts bedeuten (wenn ich bei geistiger Gesundheit bleiben will). Manchmal wirst du innerhalb von Minuten von einem Ende dieses paradoxen Spektrums zum anderen springen müssen und wieder zurück." Aus eigener Erfahrung kann ich hier nur nicken. Wenn man also verstehen will, was Kreativität sein kann, was sie leisten kann und - ganz wichtig - mit welchen Ansprüchen man sie nur bis zur Unkenntlichkeit idealisiert, überfrachtet oder sogar tötet, dann sollte man sich auf Gilberts Essay einlassen. Zwar hat sie mit ihrer Überzeugung, dass Ideen sich ihre Schöpfer gezielt aussuchen, auch einen kleinen "esoterischen Huscher" ins Buch gesetzt. Doch diese Betrachtungsweise kann man federleicht und mit einem Augenzwinkern lesen. Und - wer weiß? - vielleicht ist ja etwas dran.

Neu am 3. Mai: Feuriger Herbst mit "Fayra"
Vor einiger Zeit hatte ich ja schon berichtet, dass ich an einem neuen Fantasyroman für Leser ab 10 Jahren schreibe. Inzwischen ist er fertig und liegt auf dem Schreibtisch meiner Lektorin. Der Titel lautet: "Fayra - Das Herz der Phönixtochter" und deutet schon an, dass es in diesem Buch ziemlich feurig zugehen wird. Alle, die Märchen mögen (also nicht die rosaroten Zugerguss-Varianten, sondern die ursprünglichen, wilden Märchenversionen), werden sich sicher darüber freuen, dass es in "Fayra" ein "Rotkäppchenbaum" gibt und dass darin auch Schneewittchen-Spiegel der anderen Art, ein Dornröschenschloss und magische Brunnen à la Frau Holle gibt. Und da die Geschichte in einem altehrwürdigen, viktorianischen Herrenhaus spielt, dürfen natürlich auch Goblins und steinerne Ladys nicht fehlen. Das Cover kann man bereits hier anschauen. Erscheinen wird das Buch im Oktober. Das passt wunderbar, um sich an einem stürmischen Herbsttag mit dem Buch auf dem Sofa in den herbstgoldenen Märchengarten des "Leo Mansion" entführen zu lassen!

Neu am 2. Mai: Lavundel und Polina in Russland
Was für eine Freude, ein Paket auszupacken und darin gleich zwei Bücher in russischer Übersetzung zu finden: "Der Drache aus dem blauen Ei" und "Polinas Geheimnis". Übersetzt hat die beiden Bücher die unvergleichliche Tatiana Zhabitskaya (ein Interview mit ihr findet sich in der Rubrik "5 Fragen"). Und ich bin auch sehr begeistert von den wunderschönen Illustrationen. Es ist immer spannend zu sehen, wie unterschiedlich gerade Kinderbücher in verschiedenen Ländern gestaltet sind, welche Sehgewohnheiten und Vorlieben sich darin spiegeln. Bei diesen Büchern fällt mir die leuchtende Farbigkeit der sehr detaillierten und liebevollen Zeichnungen auf. Besonders knuffig: Lavundel als Drachenflieger!
Wer übrigens kleine Leser kennt, die das Buch gerne in russischer Sprache lesen würden, dem schicke ich gerne ein Exemplar zu. Leider habe ich aber nur ein einziges Exemplar von jedem Buch zu verschenken. Deshalb geht das kleine Buchpaket einfach an denjenigen, der mir die erste Mail (bitte mit Versandadresse) schickt.

Neu am 29. März: "Silfur" wird Favorit!
In diesem Jahr erwartete mich auf der Leipziger Buchmesse eine besonders schöne Überraschung. Jedes Jahr präsentiert hier die Leipziger Jugend-Literatur-Jury ihre sechs Jugendbuch-Favoriten. In diesem Jahr wurden folgende sechs Bücher mit diesem besonderen Buchpreis ausgezeichnet:

"Eisvogelsommer" (von Jan De Leeuw),
"George" (Alex Gino),
"Wir beide wussten, es war was passiert" (Steven Herrick),
"So wüst und schön sah ich noch keinen Tag" (Elizabeth LaBan),
"Opfer" (von Jesper Wung-Sung) uuuund tadaa!
"Silfur"!

Ja, die isländischen Elfen haben es tatsächlich in die Reihe der Favoriten geschafft und ich freue mich wahnsinnig darüber! Besonders schön war auch die Präsentation der Bücher auf der Messe, denn die Jury (die übrigens komplett aus Lesern zwischen 14 und 19 Lesern besteht) hat alle Bücher mit kurzen Spielszenen vorgestellt. Hier sieht man zum Beispiel die Szene, in der Tom und Fabio Elin kennenlernen. Johanna (die hier Elin darstellt) ist natürlich sehr viel hübscher als die rothaarige Isländerin (im Buch bezeichnen die beiden Brüder das Mädchen ja nicht gerade nett als Troll), aber mit ihrer lebhaften Art und dem exakt getroffenen Kleidungsstil hat Johanna die Buchfigur wunderbar getroffen. Und hier noch einmal das ganze "Silfur-Team" (Linda, Franziska, Johanna und Nathan) nach der Veranstaltung. Nochmals vielen Dank an euch! Betreut wird die Leipziger Jugend-Literatur-Jury übrigens durch die Leipziger Städtischen Bibliotheken und die Kinder- und JugendKulturWerkstatt Südost als Einrichtung des Jugendamtes. Weitere Infos unter: www.stadtbibliothek.leipzig.de

Neu am 2. Mai: Rückblick auf das Lesefestival Ravensburg
Langsam geht ein turbulenter Lesefrühling in die Sommerpause über. Und ein richtig schöner Abschlussknaller mit Feuerwerk war das Ravensburger Lesefestival! Vier Tage lang drehte sich in der Stadt alles ums Lesen, überall fanden Veranstaltungen statt. Mit von der Partie waren unter anderem die Autoren Gina Mayer, Jaromir Konecny und Alexandra Fischer-Hunold. Und ich war natürlich auch vertreten, schließlich spielt der neue historische Roman "Feuerrot" im Ravensburg des 15. Jahrhunderts. Was lag da näher, als eine literarische Stadtführung zu den Schauplätzen des Romans zu machen? Dieses Experiment hat sehr viel Spaß gemacht! Zweimal startete ich mit einer Gruppe von etwa 20 Zuhörern, bewaffnet mit Kopfhörern und Mikrofon ging es von Station zu Station. Beginnend im Museum Humpis-Quartier in der Marktstraße (im 15. Jahrhundert die Wohnstraße der reichen Patrizier) in das historische Geldrich-Zimmer aus dem Jahr 1436 im Musikhaus Lange. Dieses Haus gehörte einst der Familie Geldrich (Ammann Geldrich spielt im Roman eine wichtige Rolle) und man kann sich gut vorstellen, wie prächtig die Gastgelage in solchen Räumen gewesen waren. Danach machten wir in der Liebfrauenkirche Station. Hier hielt Heinrich Kramer im Jahr 1484 seine Antrittspredigt - und dieses Kapitel aus dem Buch las ich in der Kirche natürlich auch vor. Die nächste Station war Maddas Heimat: die Unterstadt, wo im Mittelalter die ärmeren Leute und einfachen Handwerker lebten. Im Bogen ging es dann zurück zum Grünen Turm, der einst als Kerker für die verdächtigten Frauen diente, und schließlich zum Rathaus, wo den "Hexen" der Prozess gemacht wurde. Hier ist ein kleiner Filmbericht zur Stadtführung von Regio TV Bodensee.
Und ein paar Fotos von der Führung auf der Ravensburger-Homepage, die besonders schön einige Schauplätze unser literarischen Führung zeigen.

Quadrat News 14.02.18

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