Nina Blazon - Buchautorin - Im Bann des Fluchträgers

Quadrat Home
Quadrat Bücher
Quadrat Anthologien
Quadrat Hörbücher
Quadrat News
Quadrat Preise
Quadrat FAQ
Quadrat Album
Quadrat Privat
Quadrat Kontakt
Quadrat 5 Fragen
Quadrat Termine
Neu am 19. Oktober: Die feurige "Fayra" ist da!
Komischerweise fühlt es sich immer noch an wie beim ersten Buch, wenn das Paket mit Autorenexemplaren des neuesten Werkes ankommt. Doch diesmal bin ich besonders begeistert im Viereck gesprungen, als ich "Fayra" ausgepackt hatte. Das Cover ist nämlich wirklich sensationell! Die Farben sind umwerfend intensiv und genauso glühend herbstlich, wie ich im Buch Fayras magische Welt beschrieben habe. Kein Foto kann zeigen, wie schön die kupferfarbene Phönixfeder auf dem Cover in Natura leuchtet und glänzt, aber ich versuche, wenigstens einen Eindruck zu geben. Voilà: "Fayra - Das Herz der Phönixtochter"!

Neu am 19. Oktober: Daniels Bild
Zwei Tage war ich in diesem Jahr auf der Buchmesse und es gäbe viel zu berichten. Von Treffen mit Lesern und Kollegen, von wandernden Bäumen, rauschenden Verlagsfesten, von Wiedersehen nach langer Zeit und neuen Plänen, die an den Messeständen mit Lektoren ausgetüftelt wurden. Aber ganz besonders ist mir in diesem Jahr eine Begegnung im Gedächtnis und im Herzen geblieben: Bei der Signierstunde am Stand des Drachenmond-Verlags tritt eine junge Frau heran und zeigt mir ein selbstgemaltes Bild mit wunderschönen blau-roten Mustern. "Daniel" lese ich darunter die Unterschrift von Kinderhand. Sie erzählt mir (und ich hoffe, ich habe die Berufsbezeichnung im Messelärm richtig verstanden), dass sie Ergotherapeutin ist und mit Kindern arbeitet, die es mit sich und der Welt nicht immer einfach haben. Einigen ihrer Schützlinge liest sie seit einiger Zeit aus ihrem Lieblingsbuch vor (und ich fühle mich sehr geehrt, dass es eines meiner Bücher sein darf). Und offenbar hatten diese Art von Zuwendung, das ruhige Vorlesen, die Bilder, die Geschichte - oder die Kombination aus allem - einen ermutigenden Effekt auf Daniel. Denn während der Vorlesestunden fing er an, zum allerersten Mal Bilder zu malen und sich mit Farben auszudrücken.
Es sind solche Begegnungen und Erlebnisse, die mir mit ganz viel warmem Herzklopfen wieder bewusst machen, warum ich schreibe und was Schreiben und Lesen in erster Linie ist: eine Form der Kommunikation, der Begegnung und Berührung. Und ich freue mich wahnsinnig darüber, wenn ich höre, dass auch meine Bücher dazu beitragen dürfen, beim Vorlesen gemeinsame Momente und Erlebnisse zu schaffen und manchmal - so wie bei Daniel - sogar mithelfen, Türen zur Fantasie, zu Farben und Bildern zu öffnen. Danke also für diese schöne Begegnung auf der Messe! Und wie toll, dass es so einfühlsame Erzieher, Betreuer und Therapeuten gibt!
Wie wichtig das Vorlesen für Kinder ist, habe ich übrigens auch selbst vor vielen Jahren erlebt. Wer dieses Erlebnis mit mir teilen möchte: Ab Montag, den 23. Oktober, stellt meine Lesungsagentin Sabine Fecke es in ihrer Reihe "Mein erstes großes Leseerlebnis" vor: https://www.facebook.com/leseagentur.sabinefecke

Neu am 18. Oktober: "Der Schwäbische Lindwurm" findet seinen Meister
Am kommenden Samstag darf ich im Rahmen der Stuttgarter "Dragon Days" bei einer besonderen Preisverleihung dabei sein. Verliehen wird hier der "Schwäbische Lindwurm". Und diesmal habe ich die große Freude und Ehre, die Laudatio für den Preisträger zu halten: Die ... (Trommelwirbel ...) Phantastische Bibliothek Wetzlar! Hier alle Infos zur Veranstaltung: https://www.dragon-days.de/21-10-2017

Neu am 18. Oktober: Leserunde auf Lovelybooks
Wer reinschauen möchte: Auf lovelybooks.de läuft gerade eine Leserunde zur Anthologie "In Hexenwäldern und Feentürmen". In dieser Anthologie ist auch meine Wintergeschichte "Schneefieber" vertreten. Und so kommt man schnell wie mit einem Fingerschnippen in die Geisterwälder: Hex-hex-klick!

Neu am 1. Oktober: Verlosung für Halloween!
Vor (und für) Halloween verlose ich eine wirklich ausgesuchte Scheußlichkeit, die sicher das perfekte Mitbringsel auf jeder Finsterwelt-Party sein wird. Das Artefakt hat seit schätzungsweise mehreren Jahrzehnten schon mehrere Runden als Wichtelgeschenk gedreht und jedes einzelne Mal für Entsetzen und Unglauben gesorgt. Als ich es in die Hände bekam, musste ich schnell wegschauen, bevor die Augen Schaden nehmen konnten. Dabei wurde die Scheußlichkeit mit viel Liebe und fachlichem Können hergestellt - vermutlich im finstersten Kellerlabor im Haus der Addams Family. Sie ist durchaus praktisch verwendbar, wenn man zum Beispiel fleischfressende Pflanzen oder Zwergkröten im Hause hat. Die Farbgebung changiert sehr verspielt zwischen Inferno-Pastell und Armageddon-Mauve. Und das Motiv ... nein, ich verrate es nicht, schließlich sollen ja noch ein paar Ahnungslose an der Verlosung teilnehmen!
Also: Wer furchtlos und reinen Herzens ist, schicke bis zum 20. Oktober 2017 (Einsendeschluss 23.59 Uhr) eine Mail mit dem Betreff "Halloween" an folgende Mailadresse: artefakt@ninablazon.de.
Am 21. Oktober wird Bert Heim, der Buchhändler meines Vertrauens, den Gewinner aus der Lostrommel ziehen. Noch am selben Tag wird das Artefakt mit der Post verschickt, sodass es auch pünktlich zu Halloween ankommt. Und für das arme Opfer ... äh ... den glücklichen Gewinner lege ich als kleinen Trost noch ein Taschenbuch dazu (bitte dazuschreiben, welches Buch es sein soll. Zur Auswahl stehen "Faunblut", "Laqua", "Lillesang" oder "Wolfszeit"). Viel Glück! (Ach ja, und der Rechtsweg ist - wie immer bei den Verlosungen - auch hier ausgeschlossen.)

Neu am 21. Sept: Silfur für sieben Silberlinge!
Wer "Silfur - Die silbernen Augen" lesen möchte und E-Books mag, sollte jetzt zugreifen: Für kurze Zeit gibt es die E-Book-Version für 6,99 Euro!

Neu am 21. Sept: Weihnachten für Groß und Klein
Pünktlich mit den Lebkuchen und den ersten Zimtplätzchen, die in den Läden schon den Winter ankündigen, melde ich mich hier mit einer Anthologie, die am 29. September erscheint: "Mit 24 Geschichten durch die Weihnachtszeit" heißt das Adventskalenderbuch, in dem auch meine Geschichte "Bringseltag" vertreten ist. Das Besondere: Die Seiten dieses kleinen literarischen Adventskalenders sind noch zusammengeheftet, kleine Leser (und auch die kleineren Kinder, denen die Eltern vorlesen) können also Tag für Tag eigenhändig eine neue Geschichte "öffnen".
Und für die älteren Leser habe ich einen Geschenktipp für Weihnachten: Grimms Märchen - aber nicht die klassische Fassung, sondern die Nachdichtung von Philip Pullmann, erschienen im Aladin Verlag. Wunderschöne Abbildungen von Skulpturen des Künstlers Shaun Tan ergänzen die Texte und fangen den archaischen, spröden Zauber der Märchen in besonderer Weise ein. Auf www.fantasy-news.com findet sich bereits eine Rezension dazu. Ansonsten geht es hier direkt zum Aladin-Verlag.

Neu am 2. Sept: Interview mit Christian Handel
Innerhalb weniger Jahre hat sich Christians Blog www.fantasy-news.com zu einer der bekanntesten und beliebtesten Plattformen der Fantasy-Szene entwickelt. Darüber hinaus kennt man Christian unter anderem als Autor von journalistischen Artikeln für tor-online.de und das Nautilus-Magazin. Er ist Moderator (zum Beispiel auf der jährlichen Fantasy-Nacht des Piper Verlags), Herausgeber, Übersetzer und Lektor. Und im September erscheint im Verlag Drachenmond nun sein erster Roman mit dem wunderbar düsteren Titel "Rosen und Knochen". Ich freue mich ganz besonders, dass er Zeit gefunden hat, mir in der Rubrik "5 Fragen" ein Interview zum Thema Schreiben, Märchen & Mythen zu geben.

Neu am 21. August: Grüne Bücher
Im Frühjahr hatte ich in irgendeiner Zeitschrift gelesen, dass Grün im Begriff sei, DIE Trendfarbe des Jahres 2017 zu werden. Nun, zumindest bei mir bewahrheitet sich der Grün-Trend gerade bei den Büchern: Im Oktober erscheint das neue Kinderbuch "Fayra - das Herz der Phönixtochter" in einer wirklich hübschen Kombination von Grün mit Kupferglanz. Und zeitgleich bringt der Drachenmond Verlag Christian Handels neue Märchen-Anthologie "In Hexenwäldern und Feentürmen" heraus. In dieser Anthologie ist auch meine Kurzgeschichte "Schneefieber" vertreten. Und das wirklich sensationelle Cover ist funkelnd schön und smaragdgrün!

Neu am 10. August: Leserunde zu Fayra
Auf www.leserunden.de startet am 27. Oktober die Runde zu "Fayra - Das Herz der Phönixtochter". Ich werde begleitend dabei sein und stehe für alle Fragen zur Verfügung. Anmelden kann man sich ab sofort - und bis zum 13. Oktober kann man zudem noch an der Verlosung für ein Freiexemplar des Buches teilnehmen. Ich freue mich schon und hoffe, viele von euch haben Lust, in netter Runde dabei zu sein! Hier geht es direkt zur Anmeldung.

Neu am 12. Juli: Schreibtisch-Sommer
Wie es sich für ein richtiges Sommerloch gehört, ist meine Arbeit gerade ein buntes Puzzle verschiedener Projekte und Arbeiten, die erst ab Jahresende richtig aufblühen werden. Vor mir liegen gerade die Korrekturfahnen meines nächsten Romans, "Fayra", der im Oktober in die Buchhandlungen kommt. Und auch andere Winterbücher sind jetzt schon in der Herstellung. Zum Beispiel die märchenhafte Fantasy-Anthologie "In Hexenwäldern und Feentürmen", die im Verlag Drachenmond erscheinen wird.
Dafür durfte ich die Kurzgeschichte "Schneefieber" schreiben. Mehr über die Anthologie findet sich hier: www.fantasy-news.com Eine weitere Kurzgeschichte erscheint im Herbst im Boje Verlag: "Mit 24 Geschichten durch die Weihnachtszeit - Ein Adventskalenderbuch". Das Cover kann man hier schon sehen.
Ansonsten arbeite ich an neuen Projekten, mache Vorarbeiten und Skizzen, lese mich ein, schreibe Konzepte und Kapitel. Dazu kann ich ab Herbst mehr und Detailliertes verraten. Aber als kleiner Blick durch den Türspalt von 2018 und 2019 hier einige Recherchebücher, die ich gerade lese: "Halldór Laxness - Leben und Werk" und "Eismähne - Wie Islandpferde der arktischen Winter überleben" (Ja, richtig vermutet, Island wird noch einmal Thema, allerdings diesmal in Form von Erwachsenen-Belletristik). Für ein anderes, zukünftiges Projekt lese ich gerade dieses Fachbuch: "Die Baumgestalt als Autobiographie - Einführung in die Mechanik der Bäume und ihre Körpersprache" (denn: Auch magische Bäume gehorchen der Schwerkraft). Darüber hinaus tüftle ich an einer Fantasy-Sprache, die sich aus Eis und Schnee zusammensetzt (Im Winter blühen ja nicht nur schwarze Rosen ...) und last, but not least freunde ich mich gerade mit magischen Wesen an, die sich vor Elstern fürchten und Monster lieben. (Klingt nach Grusel? Ja, aber nur ein bisschen, die kleinen Zuhörer sollen sich ja noch trauen, nachts mit dem Teddy im Arm in ihrem Zimmer einzuschlafen). Und abseits von Papier, Stift und Tastatur gab es auch noch einen sonnigen Tag mit dem Fotografen Holger Strehlow, der wunderbare neue Autorenfotos für verschiedene Verlage gemacht hat. Und eines davon ist auch gleich das neue Homepage-Startbild geworden.

Neu am 11. Juli: "Big Magic" auf dem Nachttisch
Vor einigen Wochen stieß ich auf ein Buch mit dem Titel: "Big Magic - Nimm dein Leben in die Hand und es wird dir gelingen." Da es eine Schriftstellerin verfasst hatte (Elizabeth Gilbert), warf ich einen Blick hinein. Vor einigen Jahren hatte ich Gilberts Bestseller "Eat, Pray, Love" in der Hand, muss aber zugeben, dass ich viele Seiten nur quergelesen habe. Etwas enttäuscht legte ich es damals mit dem Gedanken "sehr ausschweifende Selbstfindungsdoku" beiseite. Umso überraschter war ich nun von "Big Magic". Wer eine Anleitung zum Glücklichsein oder Erfolgsrezepte fürs Schreiben sucht, wird vom deutschen Untertitel in die Irre geführt (im Original heißt es viel richtiger: "Creative living beyound fear".) Wer sich aber auf eine federleichte und kluge Betrachtung über das Wesen der Kreativität einlassen will, der wird hier eine Schatzkiste voller Gedankenperlen finden. Mir persönlich ging es so, dass ich vieles wiedererkannte und oft auch lachen musste, so identisch waren die Erfahrungen und das Empfinden von gelebter Kreativität und ihren Tücken. Denn jeder künstlerische Ausdruck birgt auch Verzweiflungspotenzial. Jeder Autor kennt das, umso erfrischender war es, hier einen etwas schrägen und unkonventionellen Blick auf solche Prozesse zu bekommen - unterlegt von Beispielen und Interviews bekannter Autoren. Es ist zum Beispiel hübsch zu lesen, wie Melville sich bitterlich darüber beklagt, dass er wegen seiner Tagesgeschäfte nie genug Zeit für das Schreiben von Moby Dick haben wird. Genau die gleiche Keine-Zeit-Klage höre ich oft von Autorenkollegen und zukünftigen Schriftstellern: "Wenn mein Hauptjob nicht wäre ... Der Hund nicht krank wäre ... Die Familie nicht so viel Zeit beanspruchen würde ... Die Lesereise/Buchmesse/das Finanzamt nicht wäre. Wenn man einfach nur in Ruhe schreiben könnte ..." Aus Erfahrung kann ich sagen: Nein, das passiert wirklich NIE, selbst dann nicht, wenn das Schreiben tatsächlich zum Hauptjob geworden ist. Der Hauptberuf Autor bringt einen ganzen Karren neuer Aufgaben mit sich, die wenig bis nichts mit dem Schreiben an sich zu tun haben: Bürokratie und Planungen, Lesungen, Geschäftstreffen und Reisen, Diskussionen, Überarbeitungen und Protokoll-Mails, Korrespondenzen mit Verlagen, Kollegen, Veranstaltern und vieles, vieles mehr, was die Woche füllt. Kurz: Absolut jeder Autor sehnt sich danach, endlich mal "nur in Ruhe zu schreiben". Elizabeth Gilbert kommentiert diesen Traum vom entrückten Genie, das nichts anderes tun muss, als im kuscheligen Kreativitäts-Kokon und völlig unbehelligt von der bösen Welt sein großes Werk zu schreiben kurz und knapp mit: "Also bitte. Dies eine Welt, keine Gebärmutter."
Am schönsten fand ich in diesem Buch aber den Satz über das Paradox künstlerischen Schaffens auf Seite 157: "Mich kreativ auszudrücken muss das Allerwichtigste für mich sein (wenn ich künstlerisch leben will) und es darf mir überhaupt nichts bedeuten (wenn ich bei geistiger Gesundheit bleiben will). Manchmal wirst du innerhalb von Minuten von einem Ende dieses paradoxen Spektrums zum anderen springen müssen und wieder zurück." Aus eigener Erfahrung kann ich hier nur nicken. Wenn man also verstehen will, was Kreativität sein kann, was sie leisten kann und - ganz wichtig - mit welchen Ansprüchen man sie nur bis zur Unkenntlichkeit idealisiert, überfrachtet oder sogar tötet, dann sollte man sich auf Gilberts Essay einlassen. Zwar hat sie mit ihrer Überzeugung, dass Ideen sich ihre Schöpfer gezielt aussuchen, auch einen kleinen "esoterischen Huscher" ins Buch gesetzt. Doch diese Betrachtungsweise kann man federleicht und mit einem Augenzwinkern lesen. Und - wer weiß? - vielleicht ist ja etwas dran.

Neu am 3. Mai: Feuriger Herbst mit "Fayra"
Vor einiger Zeit hatte ich ja schon berichtet, dass ich an einem neuen Fantasyroman für Leser ab 10 Jahren schreibe. Inzwischen ist er fertig und liegt auf dem Schreibtisch meiner Lektorin. Der Titel lautet: "Fayra - Das Herz der Phönixtochter" und deutet schon an, dass es in diesem Buch ziemlich feurig zugehen wird. Alle, die Märchen mögen (also nicht die rosaroten Zugerguss-Varianten, sondern die ursprünglichen, wilden Märchenversionen), werden sich sicher darüber freuen, dass es in "Fayra" ein "Rotkäppchenbaum" gibt und dass darin auch Schneewittchen-Spiegel der anderen Art, ein Dornröschenschloss und magische Brunnen à la Frau Holle gibt. Und da die Geschichte in einem altehrwürdigen, viktorianischen Herrenhaus spielt, dürfen natürlich auch Goblins und steinerne Ladys nicht fehlen. Das Cover kann man bereits hier anschauen. Erscheinen wird das Buch im Oktober. Das passt wunderbar, um sich an einem stürmischen Herbsttag mit dem Buch auf dem Sofa in den herbstgoldenen Märchengarten des "Leo Mansion" entführen zu lassen!

Neu am 2. Mai: Lavundel und Polina in Russland
Was für eine Freude, ein Paket auszupacken und darin gleich zwei Bücher in russischer Übersetzung zu finden: "Der Drache aus dem blauen Ei" und "Polinas Geheimnis". Übersetzt hat die beiden Bücher die unvergleichliche Tatiana Zhabitskaya (ein Interview mit ihr findet sich in der Rubrik "5 Fragen"). Und ich bin auch sehr begeistert von den wunderschönen Illustrationen. Es ist immer spannend zu sehen, wie unterschiedlich gerade Kinderbücher in verschiedenen Ländern gestaltet sind, welche Sehgewohnheiten und Vorlieben sich darin spiegeln. Bei diesen Büchern fällt mir die leuchtende Farbigkeit der sehr detaillierten und liebevollen Zeichnungen auf. Besonders knuffig: Lavundel als Drachenflieger!
Wer übrigens kleine Leser kennt, die das Buch gerne in russischer Sprache lesen würden, dem schicke ich gerne ein Exemplar zu. Leider habe ich aber nur ein einziges Exemplar von jedem Buch zu verschenken. Deshalb geht das kleine Buchpaket einfach an denjenigen, der mir die erste Mail (bitte mit Versandadresse) schickt.

Neu am 29. März: "Silfur" wird Favorit!
In diesem Jahr erwartete mich auf der Leipziger Buchmesse eine besonders schöne Überraschung. Jedes Jahr präsentiert hier die Leipziger Jugend-Literatur-Jury ihre sechs Jugendbuch-Favoriten. In diesem Jahr wurden folgende sechs Bücher mit diesem besonderen Buchpreis ausgezeichnet:

"Eisvogelsommer" (von Jan De Leeuw),
"George" (Alex Gino),
"Wir beide wussten, es war was passiert" (Steven Herrick),
"So wüst und schön sah ich noch keinen Tag" (Elizabeth LaBan),
"Opfer" (von Jesper Wung-Sung) uuuund tadaa!
"Silfur"!

Ja, die isländischen Elfen haben es tatsächlich in die Reihe der Favoriten geschafft und ich freue mich wahnsinnig darüber! Besonders schön war auch die Präsentation der Bücher auf der Messe, denn die Jury (die übrigens komplett aus Lesern zwischen 14 und 19 Lesern besteht) hat alle Bücher mit kurzen Spielszenen vorgestellt. Hier sieht man zum Beispiel die Szene, in der Tom und Fabio Elin kennenlernen. Johanna (die hier Elin darstellt) ist natürlich sehr viel hübscher als die rothaarige Isländerin (im Buch bezeichnen die beiden Brüder das Mädchen ja nicht gerade nett als Troll), aber mit ihrer lebhaften Art und dem exakt getroffenen Kleidungsstil hat Johanna die Buchfigur wunderbar getroffen. Und hier noch einmal das ganze "Silfur-Team" (Linda, Franziska, Johanna und Nathan) nach der Veranstaltung. Nochmals vielen Dank an euch! Betreut wird die Leipziger Jugend-Literatur-Jury übrigens durch die Leipziger Städtischen Bibliotheken und die Kinder- und JugendKulturWerkstatt Südost als Einrichtung des Jugendamtes. Weitere Infos unter: www.stadtbibliothek.leipzig.de

Neu am 13. Nov: 5 Fragen an ... Tatiana Zhabitskaya
Es ist einige Jahre her, dass im Verlag Ripol-Klassik in Moskau das erste Buch aus meiner Feder ins Russische übersetzt wurde. Es war Faunblut und damals hatte ich das große Vergnügen, mit Tatiana Zhabitskaya in Kontakt zu treten. Sie ist nicht nur eine wunderbare und sehr einfühlsame Literaturübersetzerin mit einem Gespür für Zwischentöne und die "Sprachmelodie" eines Textes, sondern auch eine begeisterte Leserin, für die Literatur und Sprache einfach zum Leben gehören. Und ich freue mich ganz besonders darüber, sie heute hier vorstellen zu dürfen! Klick zur Rubrik!

Neu am 2. Mai: Rückblick auf das Lesefestival Ravensburg
Langsam geht ein turbulenter Lesefrühling in die Sommerpause über. Und ein richtig schöner Abschlussknaller mit Feuerwerk war das Ravensburger Lesefestival! Vier Tage lang drehte sich in der Stadt alles ums Lesen, überall fanden Veranstaltungen statt. Mit von der Partie waren unter anderem die Autoren Gina Mayer, Jaromir Konecny und Alexandra Fischer-Hunold. Und ich war natürlich auch vertreten, schließlich spielt der neue historische Roman "Feuerrot" im Ravensburg des 15. Jahrhunderts. Was lag da näher, als eine literarische Stadtführung zu den Schauplätzen des Romans zu machen? Dieses Experiment hat sehr viel Spaß gemacht! Zweimal startete ich mit einer Gruppe von etwa 20 Zuhörern, bewaffnet mit Kopfhörern und Mikrofon ging es von Station zu Station. Beginnend im Museum Humpis-Quartier in der Marktstraße (im 15. Jahrhundert die Wohnstraße der reichen Patrizier) in das historische Geldrich-Zimmer aus dem Jahr 1436 im Musikhaus Lange. Dieses Haus gehörte einst der Familie Geldrich (Ammann Geldrich spielt im Roman eine wichtige Rolle) und man kann sich gut vorstellen, wie prächtig die Gastgelage in solchen Räumen gewesen waren. Danach machten wir in der Liebfrauenkirche Station. Hier hielt Heinrich Kramer im Jahr 1484 seine Antrittspredigt - und dieses Kapitel aus dem Buch las ich in der Kirche natürlich auch vor. Die nächste Station war Maddas Heimat: die Unterstadt, wo im Mittelalter die ärmeren Leute und einfachen Handwerker lebten. Im Bogen ging es dann zurück zum Grünen Turm, der einst als Kerker für die verdächtigten Frauen diente, und schließlich zum Rathaus, wo den "Hexen" der Prozess gemacht wurde. Hier ist ein kleiner Filmbericht zur Stadtführung von Regio TV Bodensee.
Und ein paar Fotos von der Führung auf der Ravensburger-Homepage, die besonders schön einige Schauplätze unser literarischen Führung zeigen.

Quadrat News 19.10.17

Quadrat Seite drucken
Quadrat Top

Impressum: Nina Blazon, USt-IdNr.: DE227815019, c/o: Lese-Agentur Sabine Fecke, Meisenweg 10, 70565 Stuttgart
Tel: 0711/7804306, info02@lese-agentur.de oder s.fecke@ninablazon.de